Den wahren Geist der Berge (und Karniens) entdeckt man bei Tisch. Der Wille, die Traditionen und den Bestand dieser unserer Heimat zu wahren verbindet sich mit unserer Gastfreundschaft und dem familiären Geist. 
Feuer, Luft, Erde, Wasser ... all diese Elemente finden sich auch ín unseren Gerichten, in der karnischen Küche wieder. Sie ist einfach aber nie zufällig, alt aber neu aufgelegt mit den unterschiedlichen Kombinationen, die uns die verschiedenen Jahreszeiten bieten. Ursprünglich und herzhaft - und so wohl duftend, dass die Gefühle der Vergangenheit und die Faszination der Geschmäcker von einst wieder zum Leben erweckt werden.
Unser Restaurant ist ein Symbol für diese Harmonie, wo Ursprünglichkeit und Schlichtheit der Rezepte vergangener Tage auf eine warme, entspannte Atmosphäre treffen. Eine Reise zur Faszination der Geschmäcker von einst und der Eleganz einer raffinierten Umbebung, einer Vertrautheit, die nur bei Ihnen zu hause vollkommener sein kann.
Der Service wird von jeher als wichtig angesehen und ist aufmerksam und freundlich. Maitre und Sommelier erfüllen Ihnen mit großem Vergnügen alle Ihre Wünsche. Die Weinkarte weist eine große Vielfalt in- und ausländischer Weine auf, das reicht von den großen Namen bis zu den weniger bekannten, die deshalb aber nicht weniger qualitätsvoll sind. Friaul ist der Weinberg schlechthin, und so können natürlich die verschiedenen lokalen Produktionen des Collio sowie die gesamten D.o.c. und D.o.c.g. Anbaugebiete nicht fehlen. Im Weinkeller des Hotels sind die verschiedensten Rot- und Weißweine zu finden, die jedes Menu auf meisterliche Weise begleiten und aufwerten. Eine lokale Grappa- und Amaro-Auswahl vervollständigt das Digestif-Angebot. Unbedingt zu kosten ist die herrliche Kombination von Apfelcreme und Sanddorn - eine Beere, die auch als „pomule di glerie“ bekannt ist, weil sie an den Flussbetten wächst. Sie hat einen leicht säuerlichen Geschmack und ist sehr vitaminreich.
Das Frühstück wird in Form eines Continental Büffet serviert, das heißt es gibt nur das Beste des Italienischen Frühstücks zusammen mit all dem, was ein gutes Englisches Frühstück ausmacht. Zu jeder Mahlzeit gibt es ein reichhaltiges Büffet mit Gemüse und anderen Beilagen.
Das tägliche Menü besteht aus einer ersten Hauptspeise, von wahren Meistern ihres Faches angerichtet, und einer zweite Hauptspeise mit ausgewählten Fleisch- und Fischgerichten. Der wahre Schatz der Region Karnien sind allerdings die verschiedenen Käsesorten, die mit ihrem Duft an die Kräuter und die Weiden in den Bergen erinnern. Sie haben einen intensiven Geschmack und sind ein wahres Spiegelbild der unberührten Landschaft ringsum, mit den Almhütten, wo die Kühe auf den Wiesen den Sommer verbringen: da haben wir den Almkäse “scueta”, einen frischen Ricotta; den “formadi frant”, der mit Pfeffer zusammen gebrochen wird und fermentiert; den “gialìns”, einen kleinen Kräuter-Ricotta und den gesalzenen Käse, der in einer Salzlake reift.
Eine besondere Aufmerksamkeit wird den Desserts gewidmet. Neben den traditionellen Süßspeisen, die von unserem Chef im Hause hergestellt werden, können wir das Baumnuss-Halbgefrorene, Heidelbeer- oder Walderdbeerkuchen oder die verschiedensten (Mürbeteig-)Kekse empfehlen. Alles zubereitet mit Weizenmehl und Kümmelsamen.

Hier einige unserer typischen Gerichte:
“Sfoglia alle erbe”
mit Bergradicchio oder Waldspargel, serviert normalerweise mit Speck aus Sauris.
Die herzhaften “Gnocchi all’antica Carnia”
angemacht mit zerlassener Butter, Semmelbrösel und Zimt.
Die “Cjarsons di Povolâr”
sind die bekannteste karnische Spezialität: eine Art Fleischpastete mit einer süßen Füllung aus Rosinen, trockenen Feigen, Zucker, bitterem Kakao, Rum, Marmelade, Petersilie und Zwiebel, serviert mit zerlassener Butter, geriebenem Ricotta-Käse, Zucker und Zimt. Jedes Tal der Region Karnien hat sein eigenes Rezept und je nach Ort wechseln auch der Teig und die Füllung der Pastete.
Die “Mignestra di fasoi”
diese klassische Minestra wird mit Kartoffeln, Bohnen und zerkleinertem Speck zubereitet, dazu kommt eine Pasta mit dem ein wenig herben Namen “taiadeits” (Fingerabschneider), die mit der Hand in dünne Streifen geschnitten wird.
Der “Toc in Braida”
aus Polenta, zerlassenem Käse und Steinpilzen aus dem Caldatal.
Und fehlen darf natürlich nicht der “Frico”
eine Art Omeletts mit langsam zerlassenem Käsesplit.
Guten Appetit!
|